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Wir helfen Afrika

suedblog.de

Von kaiser - Geschrieben am 25.02.2011, 20:22

Schon seit vielen Jahren fördert die Deutsche Internationale Schule in Johannesburg ganz gezielt einzelne soziale Projekte an Schulen im Township, um die Unterrichtssituation und damit die Bildungschancen der Schüler vor Ort entscheidend zu verbessern. Die DSJ bietet den Kindern, die besonders gut sind, Samstags Extraunterricht an um ihre Chancen im weiteren Leben zu verbessern. Desweiteren gibt es in der Khomanani Schule seit einiger Zeit eine eigene Bäckerei (gestiftet von Günther Oettinger). Dort wird eigenes Brot gebacken um die Schüler zu versorgen, aber auch verkauft. Somit kann sich diese Bäckerei auch halten.

 

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Wir helfen Afrika Vorstand Igor Wetzel mit den kleinen Schülern.

 

Bis zu vierten Klasse wird in der Muttersprache (Xsonga) gelehrt, anschließend unterrichten die Lehrer in Englisch. In vielen Klassen gibt es keine Schulmöbel, da der Platz in den Klassenräumen für bis zu 50 Kindern nicht ausreichend ist um Tische und Stühle aufzustellen. Es gibt auch einen Sportplatz, der leider nur von den Kindern in den Pausen genutzt werden kann, da es keine Sportlehrer gibt. Bislang noch ein großes Problem: Es gibt zu wenig Lehrer, da die Schule nicht viel bezahlen kann.

So berichtet die Presse in Südafrika:
Von kaiser - Geschrieben am 24.02.2011, 8:57

Wie kommt es dazu, dass in der Woche vom 21. bis 25. Februar im Dr. George Mukhari Academic Hospital in Johannesburg mindestens weitere 17 Kinder operiert werden können? Es ist dem großartigen Engagement der Bürger aus Künzelsau im Rahmen der Fußball-WM 2010 zu verdanken, die 14000 Euro für die medizinischen Eingriffe zusammengetragen haben.  Auch dank der Bürger aus Pforzheim werden aktuell in Südafrika 8 Kinder operiert. Die Mehrzahl der Fälle sind dabei Operationen mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, sowie Verbrennungen der Haut und des Gesichtes. Diese beiden Erkrankungen sind in Afrika sehr häufig und vielen Kindern stehen ohne externe Hilfe keine Operationen zur Verfügung.

Diese sind jetzt in vollem Gange. Unterstützung erhalten die Kinder und das Team auch von Mitarbeitern der Firmen Würth und Aesculap, die ebenso vor Ort zu Besuch kamen, wie der Vertreter der deutschen Botschaft Ingo Herbert:

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Wie schon im Sommer sind auch jetzt wieder die südafrikanischen Medien auf uns aufmerksam geworden:
 
Von kaiser - Geschrieben am 22.02.2011, 21:10

Der Glanz der Fußballweltmeisterschaft ist in Südafrika längst verflogen, im sommerlichen Johannesburg hat sich der Staub des Alltags auf Straßen, Gebäude und die große Fußballarena gelegt. Auch die weltweiten Medien haben das Land am Kap nach dem Schlusspfiff des WM-Finales wieder aus den Augen verloren. 

Dass es für die Aktion Wir helfen Afrika schon immer um mehr ging als um 90 Minuten zeigt sich auch jetzt, gut sieben Monate nachdem das letzte WM-Spiel beendet wurde. Ein Team um Vorstand Igor Wetzel hat sich letzten Samstag wieder auf den langen Weg nach Johannesburg gemacht, um zusammen mit den Freunden und Partnern der Smile-Foundation weitere Operationen durchzuführen. Wie schon bei der WM heißt es also auch jetzt wieder “Smile-Week”, sieben Tage für eine bessere Zukunft vieler Kinder. Am Mittwoch werden die ersten Kinder operiert, eine erste Begegnung der kleinen Patienten mit den Gästen aus Deutschland gab es aber schon vorab.

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Anja und Moira (v.l.) mit zwei kleinen Patienten in Johannesburg.

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Auch nach der WM bleibt der BigShoe in Südafrika vor Ort.

Von kaiser - Geschrieben am 28.10.2010, 19:00

So, rechtzeitig zur Übergabe des goldenen Schuhs morgen in Tuttlingen,

wird auch unsere Dokumentation über die Zeit in Südafrika, die ich hier im

Blog beschrieben habe, ausgestrahlt. Sendetermin: Freitag, 29. Oktober,

18:15 Uhr, SWR-Fernsehen.

Von kaiser - Geschrieben am 19.06.2010, 21:41

“Sport hat die Kraft die Welt zu verändern”, so ein Zitat von Nelson Mandela über die Weltmeisterschaft in Südafrika. Nirgends wünscht man sich das mehr, als in den Townships des Landes. Auch wenn die Wirtschaft des Landes am weitesten entwickelt ist von ganz Afrika, so ist die Armut doch allgegenwärtig. Mehr als 50% Johannesburgs besteht aus Townships, ärmlichen Wohngegenden, vor allem der schwarzen Bevölkerung, bei der die Arbeitslosigkeit offiziell bei 40% liegt. Keine Frage, wer nach Südafrika kommt, kommt auch während der Weltmeisterschaft nicht um gesellschaftliche Fragen herum.

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Wir besuchten mit Soweto, einem der größten Townships Johannesburgs, die Heimat des kleinen Gotso, der von Wir helfen Afrika und der Smile Foundation erfolgreich an der Lippen-Gaumenspalte operiert werden konnte. Auch Nelson Mandela lebte hier viele Jahre, nachdem er aus der Gefangenschaft entlassen wurde. Garagen und kleine Baracken sind hier Wohnraum für ganze Großfamilien. Für viele sind die Mauern der eng aneinander bebauten Gebäude auch gleichzeitig der Horizont des eigenen Lebens; aus dem Township raus schaffen es nur wenige. Eine bedrückende Erfahrung und doch begegnet einem auch hier, oder vielmehr gerade hier,südafrikansicher Offenheit und Fröhlichkeit.

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Eine Musikgruppe bringt die Zuhörer zum tanzen und lachen, manchmal sind es die einfachen Dinge im Leben, die Glück bedeuten. Unweit der Shopping-Zentren in der Innenstadt ein wirklich maximaler Kontrast. Und doch auch gerade jetzt am Ende unserer Zeit in Südafrika ein Bild, das sich in die Köpfe einbrennt und auch im wohlbehüteten Deutschland wieder Motivation sein wird, für die Kinder in Afrika aktiv zu sein. 

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Peter Herrmann (r.) und Tobias Kaiser mit dem 6-jährigen Gotso.

Von kaiser - Geschrieben am 16.06.2010, 19:22

Auswärtsfahrten sind immer etwas besonderes; die Hoffnung auf einen Sieg in der Fremde, die Spannung auf ein neues Stadion, vieles elektrisiert auf solchen Ausflügen die Fußball-Fans. Als wir uns jetzt auf den Weg machten, mit dem Bus von Johannesburg nach Durban zu fahren, um die deutsche Elf beim ihrem ersten WM-Auftritt zu unterstützen, kam noch ein weiterer aufregender Aspekt hinzu. Auf der 6-stündigen Fahrt vom Innland an die Küste des indischen Ozeans erlebten wir die einzigartige Schönheit und den Facettenreichtum der südafrikanischen Landschaft.

Steppenartig und karg sind die weitläufigen Flächen rund um die Metropole Johannesburg. Spektakuläre Berge und Schluchten sorgen dafür, dass beinahe hinter jeder Kurve ein neues bildschönes Postkartenmotiv erscheint. Das warme Licht, die vereinzelten Schleierwolken und der hellblaue Himmel bilden den optimalen Rahmen. So stellt man sich Afrika vor. Irgendwo da draußen leben sie, die Flußpferde, Löwen, Giraffen und Elefanten. Von der Straße aus sind sie nicht zu sehen und für eine ausgiebige Safari fehlt uns leider die Zeit. Je näher wir der Küse kommen, desto üppiger und grüner wird die Vegetation. Und auch die warmen Temperaturen in Durban lassen keine Gedanken an Winter aufkommen.

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Dass es auch im Moses Mabhida-Stadion heiß zu gehen wird, wird uns spätestens bei der Ankunft am Stadion klar. In tausender Gruppen marschieren australische Fans laut singend zum Stadion; wir Deutschen sind zahlenmäßig definitiv unterlegen. Bleibt die Hoffnung, dass Jogis Jungs die Verhältnisse auf dem Platz zurecht rücken. Schließlich ist es wenn man so will auch ein kleines Heimspiel, wurde der Fußballtempel in Durban doch von deutschen Architekten entworfen. Ein imposantes Bauwerk, dass gerade bei Flutlichtbeleuchtung richtig zur Geltung kommt. Ein markanter Bogen bestimmt die Silhouette des Stadions, optisch soll es an eine Tragetasche erinnern. Ob darin heute drei Punkte für Deutschland liegen? Erinnerungsfotos vor dem Stadion werden auf alle Fälle schon vor dem Spiel geschossen.

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Peter Herrmann (l.) und Tobias Kaiser vor dem Moses Mabhida-Stadion.

 Was wurde über die Vuvuzelas in den Zeitungen nicht alles geschrieben. Nervtötender Hornissen-Schwarm, Lärm-Dusche, akkustische Vergewaltigung. In der Tat ist das Dauer-Getröte gewöhnungsbedürftig, aber es macht doch auch den besonderen Charme der Fußballtradition hier deutlich. Um es kurz zu machen: Die Durchhaltekraft der Vuvuzela-Spieler ist beeindruckend und wenn nicht einer direkt neben einem permanent ins Ohr bläst ist das ganze durchaus auszuhalten. Beeindruckend war dann vor allem die starke Leistung der deutschen Mannschaft. Nicht nur bei den spielerisch erzielten Toren riss es uns von den Sitzen, Chancen gab es ja beinahe im Minuten-Takt. 30 Millionen Fernsehzuschauer in Deutschland, unzählige auf der ganzen Welt, Deutschland setzte das erste Glanzlicht dieser WM.

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Von kaiser - Geschrieben am 15.06.2010, 11:07

Es ist schön zu sehen, wie sich die Prominenten auch hier vor Ort aktiv für Wir helfen Afrika einbringen und durch das Engagement ihre Wertschätzung für das Hilfsprojekt ausdrücken. Mit Hilfe des ARD-Programmchefs Thomas Wehrle ist es uns gelungen, kurz vor einer Live-Sendung ein Treffen mit Günther Netzer und einem operierten Kind zu organisieren.

p1010347_91Der sechsjährige Gotso aus dem Township Soweto wurde von Wir helfen Afrika erfolgreich mit einem Gaumenverschluss im Medunsa Krankenhaus bei Pretoria operiert. Günther Netzer war sichtlich berührt beim Zusammentreffen mit dem kleinen Patienten. Wie selbstverständlich nahm er den kleinen Jungen auf den Arm und erkundigte sich nach dem Heilungsprozess der operierten Stelle. Das Winken zum Abschied und die lachenden Gesichter zeigten die warme Herzlichkeit, die durch das Projekt entsteht. Natürlich unterschrieb Netzer zum Schluss auch noch den Big Shoe, der mit den vielen Unterschriften das kraftvolle Miteinander vieler Mitstreiter symbolisiert. Anhand des Treffens mit Günther Netzer wurde auch deutlich, dass es 9000 Kilometer entfernt von der Heimat nicht immer leicht ist, bis man an das gewünschte Ziel kommt. Bereits am Vormittag waren wir mit Gotso und Helfern der Smile-Foundation beim Internationalen Broadcast Center und warteten auf den ARD-Moderator, bis sich schließlich herausstellte, dass dieser uns in einem Hotel in der Innenstadt erwartete. Wir vereinbarten einen zweiten Termin, doch auch dort wollte das Zusammentreffen zunächst nicht klappen. Als Netzer eintraf war Gotso mit seiner Mutter nämlich gerade auf der Toilette. Unsere Musiker Ralf und Stefan konnten die Zeit aber gut überbrücken und so hat dann doch alles ein gutes Ende gefunden.

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Während der Fahrt durch die Heimat des kleinen Gotso, dem Township Soweto, kam es dann zu einem schönen Zufall. Bei einem Zwischenstopp in einem Restaurant trafen wir den Bundeliga-Trainer Hans Meyer, der ebenfalls auf der Durchreise war. Gerne war er bereit ein zweites Mal auf dem BigShoe zu unterschreiben und vor unserer Kamera ein Interview zu geben. Besonders freute es ihn aber, dass er mit Gotso auch ein operiertes Kind treffen konnte und somit direkt in Südafrika sah, wie die Hilfe konkret bei den Kindern ankommt.          

 

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Es sind aber nicht nur die ehemaligen Fußballer, die sich während der WM aktiv für Wir helfen Afrika engagieren. Auch die Nationalmannaschaft der Schweiz um den Wiesentaler-Stadtpaten Ottmar Hitzfeld ist bereit mit einen Kind ein Bild zu machen. Und sogar die Nationalmannschaft von Brasilien wünscht ausdrücklich, dass Sie auf dem Schuh von Brasilien unterschreiben darf. Für die Nationalmannschaft von Japan wird noch während der Weltmeisterschaft ein weiteres Kind operiert.

Von kaiser - Geschrieben am 11.06.2010, 23:48

Zwischendurch haben wir auch Zeit, den ein oder anderen kulturellen Ausflug zu machen. Constitutional Hill, Apartheidsmuseum, Wiege der Menschheit (Höhlen und Museen der ersten Menschen), Südafrika hat rund um Johannesburg auch fernab der Fußballstätten viel zu bieten. In den Wintermonaten sind die Sehenswürdigkeiten zudem auch nicht überlaufen. Wohl auch, weil sich momentan alle nur für das runde Leder interessieren.

Die traurige Nachricht vom tragischen Unfalltod der Verwandten Nelson Mandelas bestimmte am Morgen des Eröffnungsspiels auch hier die Meldungen. Präsident Zuma appellierte aber an die Bevölkerung, die Spiele trotzdem mit Freude anzugehen und richtete aus, dass Nelson Mandela zwar nicht wie geplant zum Eröffnungsspiel kommen wird, sich aber fest vornimmt, bei der WM noch ein Spiel im Stadion zu verfolgen. Spätestens um 16 Uhr waren die Gedanken der bunt gekleideten Fußballfans dann auch nur noch bei ihrer Bafana Bafana, die wegen der Menschenmassen und dem großen Verkehrsaufkommen mit dem Hubschrauber vom Mannschaftshotel eingeflogen werden musste. Zum Spiel selbst gibt es nicht viel zu sagen, die meisten werden es selbst gesehen haben. Eine leidenschaftlich kämpfende südafrikanische Mannschaft verdiente sich einen Punkt und hätte bei besserer Chancenverwertung sogar eine Sensation schaffen können. Am beeindruckendsten war jedoch  die Atmosphäre beim Public Viewing in der Innenstadt, die Bilder zeigen die einzigartige Atmosphäre:

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Von kaiser - Geschrieben am 10.06.2010, 22:48

Die WM-Stimmung in Südafrika ist schon vor dem ersten Anpfiff überragend. Fahnen wehen an jeder Straßenecke, die Aussenspiegel der Fahrzeuge sind mit Flaggen-Ueberziehern geschmückt und der Sound der Vuvuzelas hallt beinahe ohne Unterbrechung durch Johannesburg. Die Freude ist in den Gesichtern der Einheimischen zu erkennen, die Gäste aus aller Welt werden mit großer Offenheit empfangen. Immer wieder werden wir gefragt aus welchem Land wir kommen und ob wir für ein gemeinsames Bild bereit sind. Alles in allem eine WM-Euphorie, wie sie in Deutschland erst im Laufe des Turniers entstanden ist. Auch die Zeitungen kennen seit Tagen kaum ein anderes Thema mehr, alles ist bereit für den ersten Auftritt der Bafana Bafana. Sportlich sind viele Südafrikaner noch skeptisch, aber mit der Euphorie im Rücken glaube ich, dass das Team bestimmt für eine Überraschung gut ist.

 

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Armin Hollensteiner, Oliver Bierhoff, Ralf Denninger und Stefan Frommherz (v.l.) vor dem Fan-Camp.

 

Für uns stand heute ein Besuch beim deutschen Fan-Village bei Pretoria an. Für zirka 300 Fans hat der DFB eine Fanbasis mit mehreren Häusern eingerichtet, inklsusive großem Zelt, das sonst immer vor den Stadien der Länderspiele steht. Auch wenn noch nicht alle Fans angereist sind, war heute im Fan-Dorf mächtig was los. Pressevertreter aller deutschen Medien, die die WM begleiten, wurden vom DFB zu einer Pressekonferenz mit Team-Manager Oliver Bierhoff eingeladen. Die größte Aufmerksamkeit erregten aber drei Unterstützer von Wir helfen Afrika. Zum einen Armin Hollensteiner, der mit seinem Land-Rover die komplette Strecke von Deutschland bis Südafrika auf dem Landweg zurücklegte und dabei stets einen BigShoe mit dabei hatte. Hier am Ziel seiner Reise konnte er den Schuh zusammen mit Oliver Bierhoff freudestrahlend dem Projektleiter Igor Wetzel überreichen. Bild.de, kicktertv, ard, rtl und dpa, alle wollten den verrückten Fan interviewen, immer mit im Bild: der BigShoe und die Hilfe für Afrika. Ein weiteres Highlight für die anwesenden Medien waren wie auch schon im Krankenhaus wieder unsere Musiker Ralf und Stefan. Mit Alphorn und Trommel lieferten sie die optimalen Bilder von kreativen Fans, die ihre Mannschaft auch im fernen Südafrika mit vollem Einsatz unterstützen.

Jetzt ist die Spannung wirklich zum Greifen nah, der Countdown zum großen Fest ist fast abgelaufen. Im Fernsehen läuft die große Welcome-Show mit Shakira, den Black Eyed Peas und weiteren Weltstars. Ab jetzt schaut die Welt nach Südafrika.  

 

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Soccer-City, hier finden Eroeffnungsspiel und Finale statt.

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Von kaiser - Geschrieben am 09.06.2010, 23:21

An unserem ersten Abend gingen wir im Stadtzentrum Sandton essen und trafen auf dem Weg dorthin zufällig keinen geringeren als Franz Beckenbauer. Auch ohne Big Shoe erkannte der Fußball-Kaiser, der sich vor längerer Zeit bereits auf dem südafrikanischen BigShoe verewigte, das Team von Wir helfen Afrika wieder, das selbst ob des Zufalls ziemlich perplex war.

Der Dienstag stand ganz im Zeichen der ersten Operationen, die wir in Südafrika mitverfolgen konnten. Im Hospital Mendusa George Mukhari in der Hauptstadt Pretoria konnten wir eine Lipppen-Kiefer-Gaumenspalten-Operation an einem Kleinkind dokumentieren. In Kooperation mit der Smile Foundation werden in der sogenannten  „Smile-Week“ vom 1. bis 11. Juni 60 Kinder in verschiedenen Krankenhäuser operiert. Hier sieht man, wie sinnvoll die Spenden aus Deutschland eingesetzt werden und wie wichtig es ist, Unterstützer für diese Operationen zu finden. Große Freude bereiteten den kleinen Patienten auf der Station Ralf und Stefan, die ebenfalls aus Deutschland angereist sind, und mit einem ganz besonderen Inbstrument für Aufmerksamkeit sorgen. Ein kunstvoll bemaltes Alphorn, das in Südafrika als Rießen-Vuvuzela bewundert wird. Bei den Kindern waren es kleine „Vuvus“ und Trommeln, die sie ihre Krankheiten vergessen ließen und für ausgelassene WM-Stimmung in den Klinik-Räumen sorgten. Die Freude in den Augen der Kinder war mitreißend, gerade wenn man sah, wie traurig einige noch bei unserer Ankunft schienen. Die schoenen und emotionalen Szenen sind schwer zu beschreiben und werden lange in Erinnerung bleiben. Mit den Kollegen der Smile-Foundation und den Kindern drehten wir schliesslich noch ein Video, das wir sofort nach Deutschland schickten.

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Am Abend gelang es uns, kurz vor Turnierstart in das Mannschaftshotel der Bafana Bafana, der südafrikanischen Nationalmannschaft zu kommen.  Mit unseren BigShoes und dem Alphorn erregten wir  viel Aufmerksamkeit; auch ein Kamerateam der ARD machte Aufnahmen von unserem Besuch. 

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